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In der „Schwarzwahlklinik“Manteler Faschingszug geizt nicht mit originellen Einfällen – Gaudifußball im Tiefschnee Selbstironie
ist der erste Weg zur Besserung. Und Lachen ist die billigste und beste
Medizin.
Die Junge Union zeigt, wie es in der „Schwarzwahlklinik“ zugeht. Bild: sei Mantel. (sei) Jede Menge Zuschauer waren am Sonntag am Marktplatz und in der Hüttener oder Etzenrichter Straße, um den Manteler Gaudiwurm zu sehen. Abgesichert von der Feuerwehr führten die VfB-Teufelsweiber den Zug an, gefolgt von ihren Fußballgegnern, den Feuerwehr-Engerln. Auch ein Bengel war dabei. Die VfB erste
Damenmannschaft erklärte mit ihrem Festwagen: „Wir
können auch verlieren ohne zu bescheißen.“
Ein weiteres Gefährt war die „Schwarze
CSU-Burg“. Nicht fehlen durften auch die Reservisten. Die JU
war Patient in der „Schwarzwahlklinik“. Mit dabei
war auch der Siedlerbund, die VfB-Jugend trat als Schlumpftuppe auf und
die Feuerwehr Hütten hatte, obwohl der Frühling noch
weit weg ist, schon wieder den Manteler Maibaum geklaut. Als
Party-Schlümpfe feierte das VW-Audi-Team, und die erste
VfB-Mannschaft trat als Rentnergang auf, die ein Heim suchte, eine
Anspielung auf das geplante Seniorenzentrum in Mantel. Es wurden
fleißig Bonbons und Lutscher geworfen und wer einen
„Klopfer“ fangen wollte, musste schon
Geschicklichkeit beweisen. Auch die Kommunalpolitiker waren mit dabei.
Bürgermeister Josef Wittmann mit Strohhut als Zuschauer und
zweiter Bürgermeister Stephan Oetzinger sowie dritter
Bürgermeister Siegfried Janner auf den Faschingswagen. Auch
einige Markträte waren mit von der Partie. Nachdem der Zug
durch war, setzte sich eine lange Schlange zum VfB-Sportplatz in
Bewegung. Hier stieg das Gaudi-Fußballspiel zwischen den
Feuerwehr-Engerln und den VfB-Teufelsweibern. Als Unparteiischer
fungierte Hans Kneißl, der aber mit seiner Sonnenbrille nicht
sofort jeden Regelverstoß erkannte. Harte Beinarbeit war im
fast knietiefen Schnee gefragt – der Muskelkater für
Rosenmontag war praktisch vorprogrammiert. Mit Schnee einreiben war
eigentlich verboten, aber daran hielt sich niemand. Aber meist war der
„Körperkontakt“ zwischen Engerln und
Teufelchen eher zärtlich, böse Fouls gab es nicht.
Die Engerln waren im Schnee schwer zu sehen. Wer zu Boden ging, wurde
von den Feuerwehrsanis gnadenlos abtransportiert und wurde erst nach
dem „Genuss“ eines „Klopfers“
wieder entlassen. Das Spiel endete 6:6. Zur Stärkung
für Fußballer und Zuschauer gab es Kaffee,
Kücheln von Ortsbäuerin Monika König,
Muffins, Bratwürste und Glühwein. Weitere Bilder im
Internet: |
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