Investitionen in Zukunft

CSU sieht Mantel mit vier Großprojekten gut auf die Zukunft vorbereitet

Mantel. (knh) Vorstand und Fraktion der CSU sind mit dem vom Marktrat beschlossenen Haushalt sehr zufrieden. „Trotz der angespannten Lage ist es gelungen, mit der Gemeindeverbindungsstraße Steinfels, der energetischen Sanierung des Rathauses, der Erweiterung des Feuerwehrhauses sowie dem Ausbau des Fasanenweges gleich vier Großprojekte im Jahr 2010 in Angriff zu nehmen“, sagte zweiter Bürgermeister Stephan
Oetzinger.

Beim Anbau am Feuerwehrhaus handelt es sich um den zweiten Schritt der Sanierung des Anwesens Friedhofstraße 1, nachdem bereits im vergangenen Herbst Fenster und Eingangstüren erneuert wurden. Oetzinger: „Mit einer Investition von rund 105 000 Euro in den Jahren 2009 und 2010 bildet der Anbau die drittgrößte Maßnahme dieser Art nach dem Straßenbau in Steinfels und der Rathaussanierung. Damit wird auch
deutlich, dass dem Markt seine Feuerwehr am Herzen liegt.“

Die Erweiterung des Gerätehauses gehe auf die Initiative der CSU zurück. Auch könne in diesem Jahr der Fasanenweg mit Gesamtkosten von 76 000 Euro angegangen werden. Durch die Änderungen des  Bebauungsplans habe man gute Bedingungen für künftige Häuslebauer geschaffen.

Fraktionssprecher Johann Gurdan ergänzte: „Diese vier Maßnahmen verdeutlichen, dass sich in Mantel einiges bewegt, was von seiten anderer Gruppierungen ständig schlecht geredet wird. Bei allen vier Maßnahmen handelt es sich um Investitionen in die Zukunft des Marktes. Mangelnde Initiative brauchen wir von der CSU uns nicht vorwerfen zu lassen.“

Günstige Zinsen nutzen

Mit den vier Projekten, die insgesamt 2,6 Millionen Euro in den beiden Jahren 2009/2010 erfordern, legt der Markt ein antizyklisches Verhalten an den Tag, bei dem er auch die derzeit günstigen Zinssätze nutzen will. Positiv sieht die CSU die Tatsache, dass der Nebenhaushalt Steinfels voraussichtlich im Jahr 2012 abgewickelt
werden kann.

Bei der Förderung der Gemeindeverbindungsstraße Steinfels sei es Bürgermeister Josef Wittmann zu verdanken, dass der Zuschuss von normalerweise 45 Prozent der förderfähigen Kosten auf 50 Prozent angehoben worden sei. Dies mache rund 90 000 Euro aus, die Wittmann bei einem Termin mit Innenminister Joachim Herrmann ausgehandelt habe.

Ja zu Seniorenheim

Verwundert zeigte sich die CSUFraktion über die Aussage eines Manteler SPD-Marktrats, der die Gesamtkosten des Straßenbaus bei Steinfels mit lediglich 1,8 Millionen Euro angegeben habe. Bei dieser Summe handle es sich um die zuschussfähigen Kosten des Baus, während sich die tatsächlichen Gesamtkosten auf rund 2,2 Millionen Euro beliefen. Die Differenz zwischen der von der SPD benannten Summe und den tatsächlichen Kosten,
400 000 Euro, seien kein Pappenstiel.

Zugleich gingen die Christsozialen auf die Diskussion um den Bau eines Alten- und Pflegeheims nahe der Turnhallensiedlung ein. Gurdan machte klar: „Hier handelt es sich um einen Glücksfall für die Markgemeinde, die von seiten der Verwaltung und des Marktrates nach allen Kräften zu unterstützen ist, zumal es in Mantel derzeit keine derartige Einrichtung gibt und daher viele ältere Bürger gezwungen sind, im Alter dem Markt Mantel den Rücken zu kehren.

Quelle: Der neue Tag

© CSU Mantel