Mehr als nur Salben
Frauen-Union
sieht sich in Neuer Apotheke um
Mantel.
Die Frauen-Union um Vorsitzende Roswitha Schmidt besichtigte die Neue
Apotheke. Auch Bürgermeister Josef Wittmann, sein
Stellvertreter Stephan Oetzinger, CSU-Chef Reinhold Meier und Matthias Kohl von der JU waren mitgekommen
Apotheker Dr. Dieter
Stauber betonte, dass sich sein Geschäft in den vergangenen
beiden Jahren gut im Markt etabliert habe. Neben dem Verkauf stehe ein
abgetrennter Raum zur individuellen Beratung zur Verfügung, in
dem auch Blutdruckmessungen und die Feststellung des
Körperfetts möglich sind. Ein Teil der angebotenen Nahrungsergänzungsmittel stamme aus eigener Herstellung, sagte
Stauber. Eine Reihe von Salben und bestimmte Medikamente stelle er im
eigenen Labor her. Auch Wasseruntersuchungen von Teich und Aquarium
könne er vornehmen.
Im Anschluss an die Führung
referierte Stauber zum Thema Homöopathie. Darunter verstehe man
sanftes Heilen. „Über Homöopathie wird viel geredet,
doch kaum einer weiß mehr darüber“, sagte der
Pharmazeut. So habe sie entgegen der landläufigen Meinung nichts
mit pflanzlichen Heilmitteln oder Schüsslersalzen zu tun.
Homöopathie gehe vor allem
auf die Untersuchungen von Samuel Hahnemann aus dem 18. Jahrhundert
zurück. Dem Grundsatz Hahnemanns nach solle Ähnliches mit
Ähnlichem geheilt werden. Die meisten homöopathischen
Heilmittel würden daher aus der Potenzierung eigentlich giftiger
Substanzen gewonnen.
In der Regel werden die meisten
homöopathischen Produkte als Kügelchen, Tabletten oder
Tropfen verabreicht. Zu beachten sei laut Stauber dabei aber, dass
nicht bei allen Krankheitsformen ein homöopathisches Mittel helfen
könne. Wichtig sei vor allem die Eigenbeschäftigung des
Patienten mit der homöopathischen Methode sowie die Beratung durch
einen entsprechend geschulten Arzt.
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